Bisher habe ich bei jedem meiner Besuche im Berliner Olympiastadion mindestens 1 Tor gesehen. Auch diesmal sollte ich Tore sehen, 4 Stück insgesamt.
Überpünktlich kam ich am Treffpunkt an. 14:30 Uhr war ausgemacht, 14:15 Uhr war ich vor Ort und musste, wie immer, auf alle anderen warten. Anderweitige Berichte in gewissen Blogs möchte ich hier nicht weiter kommentieren. Das ganze wurde mit einem Apfel ad acta gelegt.
Wenn wir an einer Rallye in der Sahara teilgenommen hätten, wären wir sicherlich allesamt verdurstet. In Berlin versagte die einzigste Dame im Auto und schlussendlich standen wir in irgendeinem Wohngebiet.
Da sich unser Kartendealer jedoch Zeit ließ, konnten wir auch diese Verspätung in Kauf nehmen. Die Leute sollten sich mal alle ein Beispiel an mir nehmen.
Als er dann endlich kam, er stieg aus der Bahn aus und es hörte auf zu regnen, begaben wir uns sofort zum Eingang. Schon hier sah ich, dass heut nicht soviele Leute wie zu meinem letzten Besuch in Berlin kommen werden. Nix los in Berlin und das im Achtelfinale des DfB-Pokals samt Heimspiel.
Einer von uns wurde wieder mal sehr genau kontrolliert, ist ja auch kein Wunder, stürmte dieser erst am vergangenen Wochenende die Wittenberger Stadthalle nach dem Cup-Sieg der BSG Chemie.
Bissel mehr als 40000 Zuschauer waren es am Ende, die den Weg ins Stadion gefunden haben. Darunter mMn ganz genau 1836 Menschen aus Lautern, worunter viele eine Freikarte vom BFC Dynamo erhalten haben bzw. diesen die Kosten seitens des Vereins bezahlt wurden. Der Hintergrund lag in der 1. Runde, als Lauternfans im Pokalspiel, ebenfalls in Berlin, bei eben genannten Verein von Leuten körperlich attackiert wurden.
Nette Geste, mehr auch nicht.
Das Spiel an sich ist schnell erzählt, da es jetzt kein Spiel war, von dem man in 3-4 Jahren noch berichten muss. Beide Mannschaften auf Augenhöhe, Lautern mit der ersten guten Chance, hertha mit dem ersten Tor.
Nach der Halbzeit spielte Lautern einen erfrischendes Kurzpassspiel. Das 1-1, vorrausgesagt als die Flanke kam, war dann verdient. Jedoch Hertha nach Torwartfehler, wieder mit dem 2-1. Danach vergab Lautern 2 100%ige die einfach sitzen müssen und so kam es dann, das Hertha in der Nachspieltzeit noch auf 3-1 erhöhte.
Von den Fans aus Lautern war ich jedoch sehr enttäuscht, man hatte das Gefühl, dass Lautern hier 5-0 hinten lag. Es kam einfach nix von den Leuten. Einen wirklichen Grund, woran das liegen konnte, habe ich nicht ausgemacht. Einen Böllerwurf gab es noch auf Seiten Lauterns, der Verursacher wurde jedoch von den eigenen Leuten geschnappt und den Ordnern übergeben. Sehr gut!
Der Abend endete dann in einem chinesichen Restaurant, war schon eklig da drin. Essen hatte jedoch geschmeckt und Beschwerden über Magen-Darm-Krämpfe an den folgenden Tage wurden nicht gemeldet.
Auf der Rückfahrt in die schönste Stadt Deutschlands wurde nochmal klar festgehalten, das ein Spiel auf den Färöer Inseln interessanter ist, als sich ein Spiel des SC Freiburgs anzuschauen und das eine Zugfahrt nach Peking samt Fussballspiel + Rückfahrt auch nur knapp 4 Wochen dauert.
Der Fussball und seine Nebengeschichten
Sonntag, 25. Dezember 2011
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Crystal Palace-Birmingham
Crystal Palace also. Gegründet 1905. Während des 1.Weltkriegs musste der Verein seine Ursprungsadresse verlassen und zog zunächst nach Herne Hill um, ehe man in der Saison 1924/1925 in den Selhurst Park zog.
In den USA gibt es im übrigen einen Zwillingsverein, die Crytal Palace Baltimore.
Viel erwartet habe ich von dieser Partie nicht. Wenn man ein Statistikfreak ist, hätte man locker auf ein 0-0 tippen können. Aber wie dem so immer ist, sind es grad diese Spiele, wo man nicht viel erwartet und dann doch positiv überrascht ist. Einwas kann ich sagen, zu Crystal Palace würde ich immer wieder fahren.
Crystal Palace spielt in London eher eine untergeordnete Rolle, bei Vereinen wie Chelsea, Arsenal und Co. auch kein Wunder, konnte sich dieser Verein auch nie lange in der höchsten Liga halten.
Das Spiel fand Montag 20:45 Uhr an, den vorherigen Samstag, soeben aus Jena zurück und etwas geschlafen, kam der Anruf von einem Freund aus Frankfurt, ob ich denn nicht Lust hätte, mir dies anzuschauen. Da ich in meinem Urlaub ohnehin nach London wollte, stand für mich fest, ich bin dabei.
So ging es für mich ab Berlin gen London. In London konnte ich mich erstmal frei entfalten, hatte ich doch 2 Stunden eine unfreilwillige Pause, ehe mein Freund aus Frankfurt eintreffen sollte.
So konnte ich meine Englischkenntnisse etwas auffrischen und die 2 Stunden schnell rumbringen.
Zuerst ging es in unser Hotel, da London bzw. England allgemein für seine nicht so frischen Hotels bekannt war, nahmen wir ein etwas besseres Zimmer. Ich hatte schon schlimmeres gesehen und war sehr zufrieden. Da mir in London nur ein Verein richtig gefällt, legte ich einen Besuch an der White Hart Lane fest. Dass man in England an fast jedem Tag einen Stadionrundgang machen kann, ist bekannt. Jedoch wird hierfür meist ein sehr hoher Eintrittspreis verlangt. Am Stadion angekommen, habe ich ich versucht zu erklären, dass ich extra wegen diesem Stadion nach England gereist bin und doch nur mal ganz kurz einen Blick ins Stadion werfen möchte, ohne eine 1,5 Stunden Führung mitzumachen. Mein Wunsch wurde entsprochen und so stand ich am Spielfeldrand der White Hard Lane. Klasse Teil, hier muss ich mir wohl auch bald mal ein Spiel ansehen.
Noch schnell einen Schal gesichert,danach ging es wieder voller Vorfreude ins Hotel um uns dann auf den Weg in den Süden Londons zumachen.
In den Selhurst Park passen ca. 25000 Menschen. Als uns ein Änhänger seitens Palace erzählte, das hier einmal 60000 Menschen den Meistertitel der 3. Liga gegen Burnley feierten, konnte ich ihm das nicht so recht glauben. Also zu Hause mal schnell nachgeschaut, 50000 waren es, die 1979 den Titel feierten, dennoch einmalig.
Ich hoffe das dieses Stadion noch lange leben wird, verkörpert es doch noch diesen englischen Style, der in der heutigen Zeit in größeren Stadien kaum noch vorhanden ist. 3 Tribünen sind neugebaut und dennoch im englischen Style, sehr steil gehalten. Eine Tribüne besteht noch aus Holz, wobei hier schon viele Sitze gar nicht mehr vorhanden sind.
Die hohen Ticketpreise und die reinen Sitzplatzstadien sind es, die den Mythos vom englischen Fandasein zerstört haben. Wenn ich mich jetzt mit Freunden über Englischen Fussball unterhalte und ihre Euphorie sehe, kann ich das ganze leider nicht mehr teilen. Anscheinend muss man selber einmal in einem großen Stadion in England gewesen sein, um zu sehen, wie sich das ganze wirklich anfühlt. Jedoch war nach meinem Liverpoolbesuch in diesem Jahr, dieses Spiel ein anderes. Palace supportete von 3 Plätzen aus. Hinter dem Tor etwas links gehalten, standen ca. 150 Personen, die Fanatics, und sangen fast die kompletten 90 Minuten durch. Auf Fahneneinsatz wurde jedoch verzichtet, passt mMn auch nicht nach England, dennoch versprühten diese Leute für mich eine Art Ultragedanken. Die beiden weiteren Gruppen fanden sich auf dem oberen Teil der Hintertortribüne ein. 45 Leute sangen eher ab und an Schmähgesänge auf Birmingham und die anderen Vereine Londos, währen die 3.Gruppe, in etwa um die 75 Menschen, den zwar nicht durchgängigen, dafür lauten englischen Style pflegten.
Das Spiel war in HZ 1 schwach, kaum Torchancen, ein 0-0 lag in der Luft. Birmingham als Absteiger und EL-Teilnehmer, aufgrund des Pokalsieges aus dem letzten Jahr, hier der Favorit. Jedoch konnten sie mich kaum überzeugen und so war es auch Crystal Palace die in der 2.Halbzeit immer stärker wurden und verdient 1-0 in Führung gingen und dieses Ergebnis halten konnten. Was ich sehr komisch fand, in regelmäßigen Abständen von ca. 15 Minuten kam ein Ordner zu jedem Fan und wollte die Eintrittskarte sehen, wenn man nun nicht auf seinem, auf dem Ticket abgebildeten Platz saß, musste man sich umsetzen. Warum man das machte wird wohl für immer das Geheimnis des Ordners bleiben, jedoch sind mir die Engländer auch als sehr korrektes Volk in solchen Dingen bekannt. Wenn es in Stadien oder auf öffentlichen Plätzen zu irgendwelchen Evakuierungen kommt, sind die Engländer sehr fix und verlassen diese Orte ohne Widerworte.
Nachdem Spiel konnte man sich im Stadion noch frei bewegen und ich nutzte mit meinem Kumpel diese Chance und ging kurz auf die Tribüne hinter dem Tor, wo während des Spiels die Fanatics standen. Wenn man in England in Reihe 1 sitzt, ist das schon eine klasse Aussicht, sitzt man mit seinem Stuhl fast unterhalb des Rasens und lediglich der Kopf schaut noch hervor, dazu noch ohne Zaun, in Deutschland oder anderen Ländern unvorstellbar.
Als ich auch bei diesem Erlebnis, in Liverpool wurde es mir verwehrt, ein Häckchen setzen konnte, ging es für uns noch in ein Pub in der Nähe unseres Hotels. Was ich hier erlebte, ist in Worten nicht wiederzugeben, das ganze muss man live einmal gesehen haben. Gegen 0 Uhr verabschiedete ich mich in die Traumwelt, um gegen 7 Uhr wieder gen Berlin zurückzufliegen.
Crystal Palace, wir sehen uns bald wieder, das war der Satz, den ich beim Abheben meines Fliegers vor mich hersagte.
Wer also einmal einglischen Flair spühren möchte, Crystal Palace wird euch diesen bieten.
In den USA gibt es im übrigen einen Zwillingsverein, die Crytal Palace Baltimore.
Viel erwartet habe ich von dieser Partie nicht. Wenn man ein Statistikfreak ist, hätte man locker auf ein 0-0 tippen können. Aber wie dem so immer ist, sind es grad diese Spiele, wo man nicht viel erwartet und dann doch positiv überrascht ist. Einwas kann ich sagen, zu Crystal Palace würde ich immer wieder fahren.
Crystal Palace spielt in London eher eine untergeordnete Rolle, bei Vereinen wie Chelsea, Arsenal und Co. auch kein Wunder, konnte sich dieser Verein auch nie lange in der höchsten Liga halten.
Das Spiel fand Montag 20:45 Uhr an, den vorherigen Samstag, soeben aus Jena zurück und etwas geschlafen, kam der Anruf von einem Freund aus Frankfurt, ob ich denn nicht Lust hätte, mir dies anzuschauen. Da ich in meinem Urlaub ohnehin nach London wollte, stand für mich fest, ich bin dabei.
So ging es für mich ab Berlin gen London. In London konnte ich mich erstmal frei entfalten, hatte ich doch 2 Stunden eine unfreilwillige Pause, ehe mein Freund aus Frankfurt eintreffen sollte.
So konnte ich meine Englischkenntnisse etwas auffrischen und die 2 Stunden schnell rumbringen.
Zuerst ging es in unser Hotel, da London bzw. England allgemein für seine nicht so frischen Hotels bekannt war, nahmen wir ein etwas besseres Zimmer. Ich hatte schon schlimmeres gesehen und war sehr zufrieden. Da mir in London nur ein Verein richtig gefällt, legte ich einen Besuch an der White Hart Lane fest. Dass man in England an fast jedem Tag einen Stadionrundgang machen kann, ist bekannt. Jedoch wird hierfür meist ein sehr hoher Eintrittspreis verlangt. Am Stadion angekommen, habe ich ich versucht zu erklären, dass ich extra wegen diesem Stadion nach England gereist bin und doch nur mal ganz kurz einen Blick ins Stadion werfen möchte, ohne eine 1,5 Stunden Führung mitzumachen. Mein Wunsch wurde entsprochen und so stand ich am Spielfeldrand der White Hard Lane. Klasse Teil, hier muss ich mir wohl auch bald mal ein Spiel ansehen.
Noch schnell einen Schal gesichert,danach ging es wieder voller Vorfreude ins Hotel um uns dann auf den Weg in den Süden Londons zumachen.
In den Selhurst Park passen ca. 25000 Menschen. Als uns ein Änhänger seitens Palace erzählte, das hier einmal 60000 Menschen den Meistertitel der 3. Liga gegen Burnley feierten, konnte ich ihm das nicht so recht glauben. Also zu Hause mal schnell nachgeschaut, 50000 waren es, die 1979 den Titel feierten, dennoch einmalig.
Ich hoffe das dieses Stadion noch lange leben wird, verkörpert es doch noch diesen englischen Style, der in der heutigen Zeit in größeren Stadien kaum noch vorhanden ist. 3 Tribünen sind neugebaut und dennoch im englischen Style, sehr steil gehalten. Eine Tribüne besteht noch aus Holz, wobei hier schon viele Sitze gar nicht mehr vorhanden sind.
Die hohen Ticketpreise und die reinen Sitzplatzstadien sind es, die den Mythos vom englischen Fandasein zerstört haben. Wenn ich mich jetzt mit Freunden über Englischen Fussball unterhalte und ihre Euphorie sehe, kann ich das ganze leider nicht mehr teilen. Anscheinend muss man selber einmal in einem großen Stadion in England gewesen sein, um zu sehen, wie sich das ganze wirklich anfühlt. Jedoch war nach meinem Liverpoolbesuch in diesem Jahr, dieses Spiel ein anderes. Palace supportete von 3 Plätzen aus. Hinter dem Tor etwas links gehalten, standen ca. 150 Personen, die Fanatics, und sangen fast die kompletten 90 Minuten durch. Auf Fahneneinsatz wurde jedoch verzichtet, passt mMn auch nicht nach England, dennoch versprühten diese Leute für mich eine Art Ultragedanken. Die beiden weiteren Gruppen fanden sich auf dem oberen Teil der Hintertortribüne ein. 45 Leute sangen eher ab und an Schmähgesänge auf Birmingham und die anderen Vereine Londos, währen die 3.Gruppe, in etwa um die 75 Menschen, den zwar nicht durchgängigen, dafür lauten englischen Style pflegten.
Das Spiel war in HZ 1 schwach, kaum Torchancen, ein 0-0 lag in der Luft. Birmingham als Absteiger und EL-Teilnehmer, aufgrund des Pokalsieges aus dem letzten Jahr, hier der Favorit. Jedoch konnten sie mich kaum überzeugen und so war es auch Crystal Palace die in der 2.Halbzeit immer stärker wurden und verdient 1-0 in Führung gingen und dieses Ergebnis halten konnten. Was ich sehr komisch fand, in regelmäßigen Abständen von ca. 15 Minuten kam ein Ordner zu jedem Fan und wollte die Eintrittskarte sehen, wenn man nun nicht auf seinem, auf dem Ticket abgebildeten Platz saß, musste man sich umsetzen. Warum man das machte wird wohl für immer das Geheimnis des Ordners bleiben, jedoch sind mir die Engländer auch als sehr korrektes Volk in solchen Dingen bekannt. Wenn es in Stadien oder auf öffentlichen Plätzen zu irgendwelchen Evakuierungen kommt, sind die Engländer sehr fix und verlassen diese Orte ohne Widerworte.
Nachdem Spiel konnte man sich im Stadion noch frei bewegen und ich nutzte mit meinem Kumpel diese Chance und ging kurz auf die Tribüne hinter dem Tor, wo während des Spiels die Fanatics standen. Wenn man in England in Reihe 1 sitzt, ist das schon eine klasse Aussicht, sitzt man mit seinem Stuhl fast unterhalb des Rasens und lediglich der Kopf schaut noch hervor, dazu noch ohne Zaun, in Deutschland oder anderen Ländern unvorstellbar.
Als ich auch bei diesem Erlebnis, in Liverpool wurde es mir verwehrt, ein Häckchen setzen konnte, ging es für uns noch in ein Pub in der Nähe unseres Hotels. Was ich hier erlebte, ist in Worten nicht wiederzugeben, das ganze muss man live einmal gesehen haben. Gegen 0 Uhr verabschiedete ich mich in die Traumwelt, um gegen 7 Uhr wieder gen Berlin zurückzufliegen.
Crystal Palace, wir sehen uns bald wieder, das war der Satz, den ich beim Abheben meines Fliegers vor mich hersagte.
Wer also einmal einglischen Flair spühren möchte, Crystal Palace wird euch diesen bieten.
Dienstag, 20. Dezember 2011
FC Carl Zeiss Jena-Rot Weiß Erfurt
Ja, eben aus München wiedergekommen. Normale Leute schlafen dann erstmal, ich sollte eigentlich ein Frühstück mit einer Freundin abhalten, jedoch war das irgendwie alles durcheinander gekommen und wir haben das ganze dann auf Sonntagabend verschoben.
Kurz überlegt was ich mache, Jena-Erfurt spielt. Ich hatte Erfurt erst letzte Woche zu Hause gegen Babelsberg gesehen und nachdem ein Spielbericht von einem Freund, von Erfurtern in den Dreck gezogen wurde, wollte ich mich dafür revanchieren. Kurz telefoniert, 2 Tickets für die Südkurve klargemacht und schon saß ich im Auto gen Jena. Dank ausgebauter Autobahn und Abfahrt in Eisenberg auch schon 12:45 Uhr dort aufgetaucht. Rund ums Stadion fühlte man sich wie in einem Hochsicherheitsgefängnis. Überall die nettesten BFE-Beamten Deutschlands mit Kameras in der Hand...Ein kurzes Huhu entwisch meinem Lippen, jedoch erntete ich nur ein, "Lauf weiter oder es gibt was"...Als ehrlicher Bürger hätte man nun fragen müssen, was man denn bekommen hätte, ich habs jedoch bei meinem Huhu belassen.
Die Kontrollen waren für so ein Derby und sein drumherum recht human. Da war es gestern in München schon extremer. Der Gesamte Gästeblock war wieder mit 2 extra Absperrgittern gesichert, davor standen gefühlt 50 BFE-Beamte+Ordner. Was in Jena halt klasse ist, der aktive Heimblock und der Gästeblock sind direkt nebeneinander. Somit ist für Action immer gesorgt. Von Erfurt war ich, wie letzte Woche, vom Support her, wieder sehr enttäuscht. Jena dagegen mit sehr lauten Gesängen, die öfters vom gesamten Stadion mitgesungen wurden. Das Spiel war normalerweise eine klare Geschichte. Laut vielen Jenensern war das mal wieder seit über einem Jahr richtig guter Fussball der Zeiss Elf. Lag bestimmt an mir...
Dennoch dauerte es bis zur 90. Minute, eher Hähnge Jovanovic bediente und dieser blind in die Mitte zurückschob und der erstegenannte zum viel umjubelten 1-0 traf. Mich erinnerte dieser Torjubel an den damaligen 2-1 Treffer von Chemie im Heimspiel gegen St. Pauli. Ja, auch diesmal hatte ich diese Gänsehaut.
Auf Erfuter Seite gab es 2 Böllerwurfe, die Täter wurden kurz darauf direkt in Gewahrsam genommen. Warum man sich dann vor dem Böllerwurf jedoch vermummt und den Böller dann wirft, wird für ewig sein Geheimnis bleiben. Immerhin war in dem gesamten Block kein weiterer vermummt. Erfurt halt.
Das Spiel war wirklich sehr stark und ich hatte es nicht bereut, mir dieses Abenteuer angetan zu haben.
Nachdem Spiel gab es noch ein paar Rennerein auf dem Parkplatz, ob es dort zu Körperkontakt kam, bleibt mir unbekannt.
Nach einer guten Stunde erreichten wir auch wieder Leipziger Boden, wo heut im Süden ein Weihnachtsmarkt von der BSG Chemie anstand. Leider wurde mir meine Schokoapfel SMS nicht beantwortet, sodass ich diesem fernblieb und mein Kopfkissen mal wieder begrüssen konnte.
Kurz überlegt was ich mache, Jena-Erfurt spielt. Ich hatte Erfurt erst letzte Woche zu Hause gegen Babelsberg gesehen und nachdem ein Spielbericht von einem Freund, von Erfurtern in den Dreck gezogen wurde, wollte ich mich dafür revanchieren. Kurz telefoniert, 2 Tickets für die Südkurve klargemacht und schon saß ich im Auto gen Jena. Dank ausgebauter Autobahn und Abfahrt in Eisenberg auch schon 12:45 Uhr dort aufgetaucht. Rund ums Stadion fühlte man sich wie in einem Hochsicherheitsgefängnis. Überall die nettesten BFE-Beamten Deutschlands mit Kameras in der Hand...Ein kurzes Huhu entwisch meinem Lippen, jedoch erntete ich nur ein, "Lauf weiter oder es gibt was"...Als ehrlicher Bürger hätte man nun fragen müssen, was man denn bekommen hätte, ich habs jedoch bei meinem Huhu belassen.
Die Kontrollen waren für so ein Derby und sein drumherum recht human. Da war es gestern in München schon extremer. Der Gesamte Gästeblock war wieder mit 2 extra Absperrgittern gesichert, davor standen gefühlt 50 BFE-Beamte+Ordner. Was in Jena halt klasse ist, der aktive Heimblock und der Gästeblock sind direkt nebeneinander. Somit ist für Action immer gesorgt. Von Erfurt war ich, wie letzte Woche, vom Support her, wieder sehr enttäuscht. Jena dagegen mit sehr lauten Gesängen, die öfters vom gesamten Stadion mitgesungen wurden. Das Spiel war normalerweise eine klare Geschichte. Laut vielen Jenensern war das mal wieder seit über einem Jahr richtig guter Fussball der Zeiss Elf. Lag bestimmt an mir...
Dennoch dauerte es bis zur 90. Minute, eher Hähnge Jovanovic bediente und dieser blind in die Mitte zurückschob und der erstegenannte zum viel umjubelten 1-0 traf. Mich erinnerte dieser Torjubel an den damaligen 2-1 Treffer von Chemie im Heimspiel gegen St. Pauli. Ja, auch diesmal hatte ich diese Gänsehaut.
Auf Erfuter Seite gab es 2 Böllerwurfe, die Täter wurden kurz darauf direkt in Gewahrsam genommen. Warum man sich dann vor dem Böllerwurf jedoch vermummt und den Böller dann wirft, wird für ewig sein Geheimnis bleiben. Immerhin war in dem gesamten Block kein weiterer vermummt. Erfurt halt.
Das Spiel war wirklich sehr stark und ich hatte es nicht bereut, mir dieses Abenteuer angetan zu haben.
Nachdem Spiel gab es noch ein paar Rennerein auf dem Parkplatz, ob es dort zu Körperkontakt kam, bleibt mir unbekannt.
Nach einer guten Stunde erreichten wir auch wieder Leipziger Boden, wo heut im Süden ein Weihnachtsmarkt von der BSG Chemie anstand. Leider wurde mir meine Schokoapfel SMS nicht beantwortet, sodass ich diesem fernblieb und mein Kopfkissen mal wieder begrüssen konnte.
Bayern München-1.Fussballclub Köln
Recht zeitig machte ich mir Gedanken zu diesem Spiel. Samstag 15:30 Uhr waren die Meldungen aus Kölle und aus München. Optimal, Urlaub war schon eingereicht, also nichts wie hin zu diesem Spiel. Als ich kurz zuvor mit 2 Freunden aus Köln das Spiel Bielefeld-Babelsberg besuchte und wir am Tag darauf noch das Spiel der BSG Chemie gegen die SGLL in Leutzsch anschauten, stand für mich fest, ich fahre mit nach München.
Also bat ich die Kölner mir ein Ticket zu organisieren. Dies klappte auch einwandfrei und so stand 5 Tage vor dem Spiel für mich die Frage, wann reise ich an? Zum Glück habe ich dann noch einmal die üblichen verdächtigen Seiten abklappert und siehe da, Freitagabend 20:30 Uhr...hmm...
Direkt in Köln angerufen und nachgehackt, Spiel wurde auf Freitag gelegt. Was für mich schon sehr erstaunlich war, da der FC erst am vorherigen Dienstag ein Heimspiel gegen Mainz austrug. Somit hieß es für mich, Freitag gegen 10 Uhr in den ICE gen München zusteigen. Die Zugfahrt verging recht fix, dank einer netten Nachbarin, die mich die ganze Zeit nett unterhielt. ;)
In München angekommen, hatte der Schaffner nochmal seinen großen Auftritt. "Herzlich Willkommen in der Stadt mit dem größten Losglück in Europa." An diesem Freitag war die Auslosung für die CL-Achtelfinalspiele und Bayern trifft hier auf den FC Basel aus der Schweiz. Ob das wirklich Losglück ist, wird sich zeigen, immerhin hat der FC Basel Mannschaften wie ManU hinter sich gelassen.
Gegen 15 Uhr stand ich da nun also, alleine in München, mit meinem Südkurvenschal, den ich mal von einem Freund, der jetzt in Babelsberg wohnt, geschenkt bekommen habe. Novi ich trage ihn in Ehren.
Die ersten Münchner hatten mich auch schon gesichtet und schauten mich komisch an. Ein sächsicher Dialekt ist jedoch im Westen irgendwie von Vorteil. Warum auch immer.
16:45 Uhr trafen dann meine Kölner Freunde ein und wir stürmten, im wahrsten Sinne des Wortes, die Innenstadt. Von Asiaten fotografiert und dem Münchner Pobel angeschaut, liefen wir durch die Straßen. Einwas muss man aber sagen, München ist schon eine schöne Stadt. Dennoch gibt es da zuviele "wichtige" Menschen, die ohne ersichtlichen Grund, die Straßenseite wechselten als sie uns sahen. Zum gröhnenden Abschluss gab es noch eine Gruppe Bayernfans, die schneller rennen können als Forrest Gump. Ich war erstaunt, dachte ich doch immer dass man in München auf sein Image wert legt.
Dank des sehr guten, jedoch überteuerten ÖNV, erreichten wir gegen 18:30 Uhr das Stadion etwas außerhalb von München. 2 Stunden vor Anpfiff sah ich nur Kölner. Ab ins Stadion, willkürliche Kontrollen, samt Schuhe ausziehen war angesagt. Ich hab die Ordner jedoch erst nachdem 3ten mal richtig verstanden, sodass man mir schon fast den Einlass verwähren wollte. Leute, redet Ostdeutsch!
Mit meiner Karte, auf der immernoch Samstag, 15:30 Uhr stand, erklamm ich den Gästeblock am Arsch der Welt. Vorfreude kam auf, als das erste mal ein lautes 1.Fussballclub Köln durch das Stadion schoss, ich kann schon vorweg nehmen, von der Schickeria war das ganze Spiel über nix zu hören, auch Bewegung konnte ich dort kaum ausmachen. Am Ende werden es um die 4000-5000 Kölner gewesen sein, die den Weg ins Stadion gefunden haben. Beide Szenen bewarben während des Spiels noch den Fankongress 2012 und auf Kölner Seite, gab es wie in fast jedem Auswärtsspiel, eine nette Pyroaktion.
Tore sind auch gefallen, leider für die falsche Mannschaft und so verlor der FC gegen 10 Bayern, Ribery sah nach einer Tätlichkeit die Gelb-Rote, 3-0 in München. Somit endet nach über 10 Jahren eine Ära in München wo man nie verloren hat.
Nachdem Spiel gab es auf dem Parkplatz noch eine Aktion für die Sek. Stadionverbot, die in Köln auch immer größer wird.
Dank echt gutem ÖNV erreichten wir gegen 23:30 Uhr wieder die Innenstadt und fuhren zurück nach Leipzig. Danke nochmal an euch 2, dass ihr diese Tour auf euch genommen habt und über Leipzig zurück nach Köln seid, solche Leute kann man echte Freunde nennen. Wir hatten dann noch das Vergnügen 4 Stunden im Stau zu stehen, Hof lässt grüßen. Die Kölner finden Hof jetzt nicht so toll, als Chemiker i.R. hat man an Hof jedoch andere Erinnerungen und so berichtete ich den Kölnern mein Erlebnis aus Hof.
Gegen 8 Uhr waren wir dann endlich in Leipzig, noch kurz einen Kaffee beim Bäcker des Vertrauens getrunken und dann war diese, für mich trotz schlechten Ergebnis, tolle Tour beendet.
Danke für alles!
Also bat ich die Kölner mir ein Ticket zu organisieren. Dies klappte auch einwandfrei und so stand 5 Tage vor dem Spiel für mich die Frage, wann reise ich an? Zum Glück habe ich dann noch einmal die üblichen verdächtigen Seiten abklappert und siehe da, Freitagabend 20:30 Uhr...hmm...
Direkt in Köln angerufen und nachgehackt, Spiel wurde auf Freitag gelegt. Was für mich schon sehr erstaunlich war, da der FC erst am vorherigen Dienstag ein Heimspiel gegen Mainz austrug. Somit hieß es für mich, Freitag gegen 10 Uhr in den ICE gen München zusteigen. Die Zugfahrt verging recht fix, dank einer netten Nachbarin, die mich die ganze Zeit nett unterhielt. ;)
In München angekommen, hatte der Schaffner nochmal seinen großen Auftritt. "Herzlich Willkommen in der Stadt mit dem größten Losglück in Europa." An diesem Freitag war die Auslosung für die CL-Achtelfinalspiele und Bayern trifft hier auf den FC Basel aus der Schweiz. Ob das wirklich Losglück ist, wird sich zeigen, immerhin hat der FC Basel Mannschaften wie ManU hinter sich gelassen.
Gegen 15 Uhr stand ich da nun also, alleine in München, mit meinem Südkurvenschal, den ich mal von einem Freund, der jetzt in Babelsberg wohnt, geschenkt bekommen habe. Novi ich trage ihn in Ehren.
Die ersten Münchner hatten mich auch schon gesichtet und schauten mich komisch an. Ein sächsicher Dialekt ist jedoch im Westen irgendwie von Vorteil. Warum auch immer.
16:45 Uhr trafen dann meine Kölner Freunde ein und wir stürmten, im wahrsten Sinne des Wortes, die Innenstadt. Von Asiaten fotografiert und dem Münchner Pobel angeschaut, liefen wir durch die Straßen. Einwas muss man aber sagen, München ist schon eine schöne Stadt. Dennoch gibt es da zuviele "wichtige" Menschen, die ohne ersichtlichen Grund, die Straßenseite wechselten als sie uns sahen. Zum gröhnenden Abschluss gab es noch eine Gruppe Bayernfans, die schneller rennen können als Forrest Gump. Ich war erstaunt, dachte ich doch immer dass man in München auf sein Image wert legt.
Dank des sehr guten, jedoch überteuerten ÖNV, erreichten wir gegen 18:30 Uhr das Stadion etwas außerhalb von München. 2 Stunden vor Anpfiff sah ich nur Kölner. Ab ins Stadion, willkürliche Kontrollen, samt Schuhe ausziehen war angesagt. Ich hab die Ordner jedoch erst nachdem 3ten mal richtig verstanden, sodass man mir schon fast den Einlass verwähren wollte. Leute, redet Ostdeutsch!
Mit meiner Karte, auf der immernoch Samstag, 15:30 Uhr stand, erklamm ich den Gästeblock am Arsch der Welt. Vorfreude kam auf, als das erste mal ein lautes 1.Fussballclub Köln durch das Stadion schoss, ich kann schon vorweg nehmen, von der Schickeria war das ganze Spiel über nix zu hören, auch Bewegung konnte ich dort kaum ausmachen. Am Ende werden es um die 4000-5000 Kölner gewesen sein, die den Weg ins Stadion gefunden haben. Beide Szenen bewarben während des Spiels noch den Fankongress 2012 und auf Kölner Seite, gab es wie in fast jedem Auswärtsspiel, eine nette Pyroaktion.
Tore sind auch gefallen, leider für die falsche Mannschaft und so verlor der FC gegen 10 Bayern, Ribery sah nach einer Tätlichkeit die Gelb-Rote, 3-0 in München. Somit endet nach über 10 Jahren eine Ära in München wo man nie verloren hat.
Nachdem Spiel gab es auf dem Parkplatz noch eine Aktion für die Sek. Stadionverbot, die in Köln auch immer größer wird.
Dank echt gutem ÖNV erreichten wir gegen 23:30 Uhr wieder die Innenstadt und fuhren zurück nach Leipzig. Danke nochmal an euch 2, dass ihr diese Tour auf euch genommen habt und über Leipzig zurück nach Köln seid, solche Leute kann man echte Freunde nennen. Wir hatten dann noch das Vergnügen 4 Stunden im Stau zu stehen, Hof lässt grüßen. Die Kölner finden Hof jetzt nicht so toll, als Chemiker i.R. hat man an Hof jedoch andere Erinnerungen und so berichtete ich den Kölnern mein Erlebnis aus Hof.
Gegen 8 Uhr waren wir dann endlich in Leipzig, noch kurz einen Kaffee beim Bäcker des Vertrauens getrunken und dann war diese, für mich trotz schlechten Ergebnis, tolle Tour beendet.
Danke für alles!
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